Bewerbungsfotos

Um das Bewerbungsfoto ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance… Soweit die gängigen Klischees.
Lassen Sie sich davon aber nicht beirren: Sich bei der Bewerbung mit einem optimalen Bewerbungsfoto ins rechte Licht zu rücken, ist keine Raketenwissenschaft. Vorausgesetzt, Sie beachten ein paar Grundregeln und überlegen sich vorher genau, welche Wirkung Sie auf den Betrachter erzielen wollen.

Das Bewerbungsfoto ist seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) zwar nicht mehr Pflichtbestandteil einer Bewerbung, dennoch sollten Sie ein Bild beifügen. Dabei geht es weniger darum, dass der Betrachter Sie besonders anziehend findet. Vielmehr sollte der erste Eindruck so sein, dass Sie zur angestrebten Position passen. Suggerieren Sie subtil durch das Foto, Sie seien schon ein Mitarbeiter des Betriebs, steigen die Bewerbungschancen merklich. Ein konservatives Bewerbungsporträt eignet sich somit weniger für einen Kreativberuf und umgekehrt. Verstehen Sie das bitte nicht falsch: Beim Bewerbungsbild geht weder um Kostümierung noch um eine theatralische Inszenierung, sondern um ein insgesamt stimmiges Bild – im doppelten Wortsinn…

Vermeiden Sie Fehler und beachten Sie unsere Tipps für einen erfolgreichen Auftritt.

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Professionalität - auch im Bild

Das Bewerbungsfoto ist der erste optische Eindruck, den ihr neuer Arbeitgeber von Ihnen bekommt.
Es kann darüber entscheiden, ob Sie anschliessend überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden.

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Bewerbungsfoto sollte weder aus einem Automaten, noch aus der Freizeit oder dem Urlaub stammen. Das sieht immer billig aus und entwertet Sie schon mit dem ersten Blick.

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Seriös und angepasst

Je nach Stellung und Beruf ist das Auftreten sehr wichtig. Der Personalchef wird sich sicher Ihre Unterlagen ansehen, doch kann das Titelbild bereits einen negativen Eindruck hinterlasen.

  • Zu viele offene Hemdknöpfe wirken unseriös
  • Wählen Sie bei Bedarf eine passende Krawatte und richten sie gerade aus
  • Zeigen Sie nicht zu viel Haut und eine ordentliche Frisur

Tipps für Bewerberinnen

  • Tragen Sie dezenten Schmuck oder ein Halstuch.
  • Beim Lippenstift gilt: Verwenden Sie natürliche Töne, kein kräftiges Rot und keine Beerenfarben. Apricot-Töne zaubern Frische ins Gesicht und wirken nicht aufdringlich. So genannte Nude-Töne wie Braun, Beige und Rosé sind fast unsichtbar, wirken aber unbewusst positiv auf das Auge.
  • Lidschatten sollte bei blauen Augen eher braun-rot sein, zu grünen Augen passt Lila. Bei braunen Augen wirkt Blau-Grau als Komplementärfarbe, die die Augen strahlen lässt und nicht den Lidschatten in der Vordergrund stellt.
  • Greifen Sie bei blasser Haut zu ein wenig Rouge. Verwenden Sie aber nicht zu viel davon. Ungeübten fällt die richtige Dosierung oft schwer. Verzichten Sie bei Rouge auf dunkle Rottöne. Profis betonen die Wangenknochen mit Bronzetönen und die Wangen mit Apricot.

Tipps für Bewerber

  • Mit einer dezenten, ungemusterten und farblich abgestimmten Krawatte oder einem Schal setzen Sie Akzente.
  • Tragen Sie ein helles Hemd, das farblich zu Ihrem Teint, Ihren Augen und Ihren Haaren passt. Ein Hemd ohne komplizierte Musterung lenkt auch nicht von Ihrem Gesicht ab.
  • Schmuck ist ein No-Go.
  • Schwarz wirkt immer seriös, kann aber auch ein harter Kontrast zum hellen Teint sein und Falten betonen. Für ältere Semester empfehlen sich daher dunkle Grau- und Blautöne.
  • Verwenden Sie nicht mehr als drei unterschiedliche Farben für Ihr Outfit.

Kein Passbild für Bewerbung

Für Passfotos gelten genaue Vorschriften über Kopfgrösse und Aufnahmerichtung. Zudem darf für biometrietaugliche Bilder nicht gelacht werden.

Technisch gesehen ist so ein Bild zwar für eine Bewerbung verwendbar, doch empfehlen wir für Pass und Bewerbung separate Aufnahmen zu machen.

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Aktuelle Bilder

Achten Sie darauf, sich nicht mit veralteten Bilder zu bewerben.
Wenn Sie sich seit der letzten Aufnahme merklich verändert haben, sollten Sie sich auf jeden fall neu fotografieren lassen.

Zeigen Sie ein Lächeln

Wer sich für ein Bestattungsunternehmen bewirbt wird sicher andere Kundschaft betreuen als eine Verkäuferin in einer chicen Boutique.

Das perfekte Bewerbungsfoto beginnt schon bei den Feinheiten und Details, die jeder Betrachter mindestens unterschwellig wahrnimmt und die dennoch grossen Einfluss auf Ihre Wirkung haben. Etwa, ob Sie auf dem Bewerbungsbild lächeln oder nicht.

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Reflexe auf der Brille

Brillengläser reflektieren oft Lichtquellen oder Fenster. Im Fotostudio haben wir das Licht unter Kontrolle und können mit der Positionierung der Leichten und optimaler Neigung des Kopfes Reflexionen ausblenden.

Glanzstellen auf der Haut

Cremen Sie das Gesicht vor dem Fotoshooting nicht ein, d dadurch unschöne Glanzstellen auf der Haut entstehen. Verwenden Sie besser einen leichten Puder, um Stirn und Nase zu mattieren.

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Farbig oder Schwarzweiss?

Das ist letztlich reine Geschmacksache. Monochrome Bilder wirken in der Regel eleganter, können aber auch gekünstelt aussehen. Zudem treten hier die Konturen mehr in den Vordergrund. Das schmeichelt eher ebenen Gesichtern. Wer dagegen ein kantiges Konterfei besitzt, wirkt darauf oft noch härter. Hier sind Farbfotos die bessere Wahl. Sie wirken in der Regel authentischer und natürlicher, je nach Beleuchtung aber auch misstönend. Auch deshalb ist es wichtig, einen Profi die Fotos machen zu lassen. Bei Farbfotos müssen Sie zudem auf die richtige Kleiderwahl achten. Also auf gedeckte und harmonische Farben, die zu Ihrem Typ und zum Gesamtensemble und dem Hintergrund passen. Bei Schwarzweiß-Fotos zählen hingegen mehr die Form und der Kontrast. Wer das Budget dafür hat, sollte beide Varianten anfertigen lassen und anschließend Freunde fragen, welche Alternative sie sympathischer finden

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Licht und Retouche

So gut Sie sich auch präsentieren und vorbereiten, mitentscheidend für ein gutes Bild ist genauso der/die Fotograf/in.

  • Richtig gesetztes Licht bringt die entscheidende Note.
  • Die richtige Perspektive beeinflusst die Wirkung
  • Eine anschliessende Hautretouche ermöglicht eine Optimierung ohne künstlich zu wirken

In den FotoPro Fotostudios haben wir geschulte Mitarbeiter, die Sie gerne beraten.

Entscheiden Sie, ob Sie mit nur einem Bild aus der Aufnahmeserie zufrieden sind oder gleich mehrere für verschiedene Bewerbungen möchten.

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In den FotoPro Fotostudios achten wir auf folgende Checkpunkte

  • Habe ich Blickkontakt zum Betrachter?
  • Zeige ich ein offenes Lächeln?
  • Ist das Gesicht gut ausgeleuchtet und frei zu erkennen?
  • Sitzen die Haare?
  • Hat die Haut einen natürlichen Ton?
  • Ist die Kleidung passend zum Job gewählt?
  • Werfen Hemd, Bluse und Jackett keine hässlichen Falten?
  • Ist der Hintergrund ruhig und neutral?
  • Ist der Kopf dynamisch leicht geneigt?
  • Ist der Körper dem Betrachter zugeneigt?

Ihr Bewerbungsdossier mit Bild

Bewerbungsfoto Befestigung

Befestigt wird das Bewerbungsfoto mit einem Klebestift, nicht mit einer Büroklammer! Das sieht hässlich aus und wirkt als wollten Sie das Lichtbild später noch einmal verwenden. Genau diese Botschaft darf eine Bewerbung jedoch nie vermitteln: Ich bin eine Massenwurfsendung, die eventuell recycelt wird.

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In den FotoPro Fotstudios produzieren wir Ihre Bilder im eigenen Labor auf Wunsch auf echtem Fotopapier

Falls das Bewerbungsbild aufgeklebt wird, bitte trotzdem immer auf dessen Rückseite den eigenen Namen notieren. Sollte sich das Foto versehentlich von den Bewerbungsunterlagen lösen, kann es so leicht wieder zugeordnet werden.

Wer das Foto digital in den Lebenslauf integriert, sollte wiederum auf zwei Dinge achten:

  • eine hohe Auflösung wählen, damit der Druck besser wird
  • möglichst fototaugliches hochwertiges Papier verwenden.

Ansonsten könnten Sie ebenso gut eine Fotokopie einschicken. Und das wäre aus den schon genannten Gründen kontraproduktiv. Ihre hohe Berufsqualifikation und Arbeitsqualität soll sich schliesslich schon im Foto spiegeln.

Bewerbungsfoto Position

Wer die Abzüge in seine Bewerbungsmappe integriert, sollte das Foto direkt auf dem ersten Blatt des Lebenslaufs einfügen – und zwar oberhalb der ersten Zeile. Ob rechts oder links, hängt davon ab, in welche Richtung die Nase zeigt.

Die Faustregel:
Immer in die Seite hineinschauen, nie heraus!

Falls Sie ein Deckblatt oder eine sogenannte dritte Seite verwenden, gehört das Bewerbungsfoto dort eingebaut.

Gerne gestalten wir für Sie ein Deckblatt für Ihr Bewerbungsdossier.
Fragen Sie bei Ihrem Besuch im FotoPro Fotostudio nach Mustern.

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