FotoPro FOTOTIPP: Stativaufnahmen

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Das Stativ - Ein Freund und Helfer

Ein Stativ sollte in keiner Fotoausrüstung fehlen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Modelle und Einsatzgebiete, um noch bessere und schärfere Bilder zu machen.



Stativtypen

Je nach Motiv und verwendeter Ausrüstung sind unterschiedliche Stative empfehlenswert. Wir möchten Ihnen einen Auswahl vorstellen.

Dreibeinstative

Die meisten Stative verfügen über drei Beine. Dies hat den Vorteil, dass sie auch auf unebenem Untergrund stabil stehen und nicht wackeln. Die Winkel der Beine können je nach Modell bis zu 90° ausgeklappt werden, um eine besonders tiefe Position zu erhalten.
Eine ausziehbare Mittelsäule erlaubt kleine Korrekturen in der Höhe vorzunehmen. Für maximale Stabilität sollte diese aber wenn möglich nicht ausgezogen werden.
Bei tiefen Kamerastandpunkten und flach ausgeklappten Beinen ist die Mittelsäule im Weg. Manche Stative ermöglich deshalb, die Mittelsäule, zu verkürzen, umzudrehen oder sogar um 90° zu drehen und als Querausleger zu nutzen.
Manche Premium-Stative für professionelle Anwendungen und sehr schwere Ausrüstungen sind aus Stabilitätsgründen ausschliesslich mit drei Beinen ausgestattet und haben keine Mittelsäule.

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Tisch und Klemmstative

Für Nahaufnahmen und erhöhte Standort sind Tischstative ideal. Sie können in praktisch jeder Fototasche mitgeführt werden und brauchen wenig Platz.

Klemmstative (links) können beispielsweise an Tischplatten oder oder an Stangen festgeschraubt werden.

Achten Sie beim Kauf auf einen ausreichen kräftigen Stativkopf, da dieser das ganze Gewicht der Kamera tragen muss. Die kurzen Beim sind meist auch für mehrere Kilogramm Gewicht geeignet, doch können die kleinen Feststellschrauben am Kopf nur eine begrenzte Belastung aushalten.

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Einbeinstative

Für manche Aufnahmesituationen sind Dreibeinstative zu gross, unhandlich oder zu wenig flexibel.Besonders bei Sportfotografen und Journalisten sind deshalb oft Einbeinstative . auch Monopods genannt) im Einsatz.

In der ersten Reihe an einem Sportevent ist oft nicht viel Platz und die meisten Sportarten zeichnen sich ja durch viel Bewegung aus. Am Rand von Fussballfeldern sind praktisch immer Einbeinstative zu sehen.
Mit nur einem Bein, ist die Kamera nach unten abgestützt, braucht aber immer mindestens ein Hand des Fotografen, um nicht zu kippen. Langzeitbelichtungen sind mit Einbeinstativen nicht zu empfehlen.

Einbeinstative bei FotoPro
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JOBY Gorillapod

An viele Orten, wo kein normales Stativ eingesetzt werden kann, lässt sich irgendwie eines der flexiblen Gorillpod Stativen anbringen. Unebener Untergund, ein Ast oder mit der speziellen Magnet-Version reicht sogar eine eiserne Laterne, um die Kamera anzubringen.

Für unterschiedliche Gewichtsklassen sind die Stative mit den vielen Kugelgelenken in mehreren Grössen erhältlich.

Zu den Gorillapod Stativen

Stativköpfe - die Verbindung zur Kamera

Das Stativ als Basis für scharfe, unverwackelte Bilder kennen Sie jetzt. Gerne beraten wir Sie und zeigen Ihnen die vielen verschiedenen Möglichkeiten auf.
Als Verbindung vom Stativ zur Kamera wird zusätzlich ein Stativkopf benötigt. Diese sind fast genauso variantenreich und verdienen einen separaten FOTOTIPP, den wir Ihnen demnächst vorstellen werden.

Übersicht von Stativköpfen

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